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Zombie-Trojaner kapert Docker-Container

Von B3 IT, (Kommentare: 0)

Ein neuer Trojaner, getarnt als „Nginx“, infiltriert automatisiert Docker-Container, um Rechenleistung für das Mining der Kryptowährung Dero zu missbrauchen. Die Malware nutzt ungeschützte, über das Internet erreichbare Docker-APIs (Port 2375) als Einfallstor. Infizierte Container verhalten sich wie „Zombies“: Sie minen nicht nur selbst, sondern verbreiten den Trojaner auch aktiv weiter. Zusätzlich kann die Schadsoftware neue Container erstellen, was das Mining-Netzwerk exponentiell wachsen lässt. Betroffene Systeme verursachen hohe Stromkosten, und bei vorhandenen Schwachstellen sind sogar Angriffe auf das Hostsystem möglich.
Die Forscher betonen die Dringlichkeit, öffentlich erreichbare APIs abzusichern und Container-Umgebungen kontinuierlich auf Sicherheitslücken zu überwachen.

https://www.golem.de/news

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Kritische Sicherheitslücken in Rsync

Von B3 IT, (Kommentare: 0)

Mehrere Sicherheitslücken in Rsync, einem weit verbreiteten Tool zur Datensynchronisation auf Linux-Systemen, ermöglichen es Angreifern, Schadcode auszuführen und die Kontrolle über betroffene Server zu übernehmen. Besonders gefährlich sind die Sicherheitslücken CVE-2024-12084 und CVE-2024-12085, die mit hohen CVSS-Werten von 9,8 und 7,5 bewertet wurden.

Diese Schwachstellen ermöglichen es Angreifern, die Kontrolle über Server zu übernehmen und Dateien auf verbundenen Clients zu lesen oder zu verändern, einschließlich des Diebstahls von SSH-Schlüsseln. Für einen erfolgreichen Angriff genügt ein anonymer Lesezugriff auf den Rsync-Server, was bei Filesharing-Servern häufig vorkommt und oft der Standardkonfiguration entspricht.

Die Schwachstellen betreffen alle Rsync-Versionen bis einschließlich 3.3.0, wobei eine gepatchte Version 3.4.0 bereits verfügbar ist. Es wird empfohlen, die Rsync-Version auf die neueste Version 3.4.1 zu aktualisieren, die zusätzliche Fehlerkorrekturen enthält. Weltweit sind mehr als 660.000 Rsync-Server über das Internet erreichbar, davon 6.655 in Deutschland, wobei der genaue Anteil der verwundbaren Server unbekannt ist.

https://www.golem.de/news

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Instant Payment Verordnung 2024

Von B3 IT, (Kommentare: 0)

Die Instant Payments-Verordnung 2024/886 verpflichtet alle Zahlungsdienstleister in der EU, Echtzeitüberweisungen anzubieten, was erhebliche Veränderungen für Banken und Zahlungsdienstleister mit sich bringt.

Zu den wichtigsten Aspekten zählen die verpflichtende Unterstützung von Instant Payments, die Einführung der Verification of Payee zur Vermeidung von Fehlüberweisungen, umfangreiche Meldepflichten, Änderungen bei Embargoprüfungen, das Preisgleichheitsgebot und die Festlegung von maximalen Überweisungsbeträgen. Die Banken müssen ihre Systeme an die tägliche Aktualisierung der EU-Sanktionslisten und schnelle Reaktionszeiten bei Problemen anpassen. Die Verordnung verlangt auch eine benutzerfreundliche Schnittstelle zur Verwaltung der Überweisungslimits und schnelle Rückerstattungen bei nicht erfolgten Zahlungen.

Besondere Herausforderungen ergeben sich aus der kurzen Umsetzungsfrist und der notwendigen Anpassung bestehender Systeme.
Auch Nicht-Euro-Länder und E-Geld-Institute sind von der Verordnung betroffen.

https://www.gft.com/de

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Sicherheitslücke an US-Flughäfen

Von B3 IT, (Kommentare: 0)

Sicherheitsforscher in den USA haben eine Schwachstelle im FlyCASS-Sicherheitssystem mittels SQL-Injection ausgenutzt, um sich Zugang zu Sicherheitsbereichen wie dem Cockpit von Flugzeugen zu verschaffen. Über die FlyCASS-Website konnten sie das TSA-Zugangssystem Known Crewmember (KCM) manipulieren. So konnten sie die Daten von Flugzeugbesatzungen einsehen und neue Benutzer hinzufügen. Die Forscher meldeten sich sogar als Administrator einer Fluggesellschaft an, um erweiterte Zugriffsrechte zu erhalten.
Die Sicherheitslücke wurde inzwischen geschlossen, nachdem die Forscher die US-Heimatschutzbehörde informiert hatten.

https://www.heise.de/news

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Gefahr gezielter Cyberangriffe

Von B3 IT, (Kommentare: 0)

Eine kritische Sicherheitslücke in Windows ermöglicht es Angreifern, mithilfe speziell gestalteter IPv6-Pakete Schadcode aus der Ferne auszuführen. Microsoft hat am 13. August Patches veröffentlicht, um diese gefährliche Schwachstelle zu beheben, die ohne jegliche Nutzerinteraktion ausgenutzt werden kann. Dennoch hat der Sicherheitsforscher Ynwarcs kürzlich einen Proof-of-Concept-Code für die Lücke auf GitHub veröffentlicht, was die Gefahr gezielter Cyberangriffe deutlich erhöht.

Diese Schwachstelle wurde ursprünglich von Wei, einem Forscher des chinesischen Unternehmens Cyber Kunlun, entdeckt und trägt die Kennung CVE-2024-38063. Wei hat sich dazu entschieden, keine weiteren Details zu der Lücke preiszugeben, um das Risiko zu minimieren.

Durch die Veröffentlichung des Exploit-Codes könnte es bald zu gezielten Cyberangriffen kommen. Nutzer sollten daher ihre Windows-Systeme umgehend aktualisieren, um sich zu schützen. Patches stehen für Windows 10, Windows 11 und verschiedene Versionen von Windows Server zur Verfügung.

www.golem/news

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