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Abmahnungen wegen Google Fonts.

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Die aktuelle Abmahnwelle stützt sich auf das Urteil vom Landgericht München vom Januar 2022. Darin wurde festgestellt, dass die dynamische Einbindung von Google Fonts ein Verstoß gegen den Datenschutz darstellt, wenn der Seitenbesucher vorher keine Einwilligung gegeben hat.

Wir als B3 IT prüfen die Website unserer Kunden und binden Google Fonts und ggf. weitere Ressourcen lokal ein.

Es gibt die Möglichkeit, selbst zu überprüfen, ob Google Fonts auf der eigenen Website ordnungsgemäß eingebunden sind.
Mit Hilfe des Google Fonts Scanners, kann man überprüfen, ob die Google Fonts remote oder lokal eingebunden sind.

www.e-recht24.de/google-fonts-scanner

 

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Verwendung von Google Fonts über die Fonts API ist datenschutzwidrig

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Laut einem Urteil des Landgerichts München vom 20.01.2022 ist die Verwendung von Google Fonts über die Fonts API nicht mehr datenschutzkonform. Das bedeutet, dass ohne Einwilligung der Besucher, die dynamische Einbindung von US-Webdiensten (wie z. B. Google Fonts oder Google Analytics) datenschutzwidrig ist,

Die USA erfüllen nicht die europäischen Datenschutzrichtlinien, da beim Einbinden der Schriften über den Google-Server die IP-Adressen der Besucher in die USA gesendet werden. Den Betreibern von Webseiten droht nun die Zahlung von Schadensersatz.

Alternative:
Alternativ kann man die Google Fonts lokal auf seiner Webseite einbinden. Somit werden die Google Fonts direkt vom eigenen Server und nicht mehr über die Fonts API geladen. Vorausgesetzt, dass sich der Server-Standort der Webseite in der EU befindet.

www.drweb.de

 

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Kinderschutz im Internet

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Computer, Laptop oder Handy gehören inzwischen zum Alltag. Kinder nutzen heutzutage ganz selbstverständlich das Internet. Sei es zur Recherchezwecken, zum Chat mit Freunden oder um sich Videos auf YouTube anzuschauen.

Das Surfen im Internet bringt aber auch Gefahren mit sich, wie zum Beispiel den Zugang zu Inhalten, die für Kinder unangemessen sind. Weitere Gefahren stellen Cybermobbing oder der Kontakt zu möglichen Sexualstraftätern dar.

Unangemessene Inhalte sind u.a.

  • Gewaltverherrlichende Webseiten (mit entsprechenden Bildern, Videos oder Spielen)
  • pornografische Inhalte
  • Webseiten, die zu Gewalttaten, Selbstverletzung oder Terrorismus aufrufen
  • oder Seiten mit Glücksspielen

Cybermobbing:
Geschieht oft anonym im Internet, aber auch über Smartphones, Foren oder Chats. Dabei werden oft Drohungen oder beleidigende Nachrichten versendet.
Diese reichen von:

  • Cyberstalking (digitale Verfolgen und Überwachen von Personen)
  • Androhung von körperlicher Gewalt
  • bis hin zu Happy Slapping (Veröffentlichung entwürdigender Fotos oder Videos)

Sexualstraftäter:
Diese meist Erwachsenen Straftäter sind auf Webseiten unterwegs, die vor allem bei Jugendlichen sehr beliebt sind, wie soziale Medien, Chats oder Webseiten mit Online-Spielen.
Es geht ihnen darum, das Vertrauen der Jugendlichen zu gewinnen, um die Gespräche in eine sexuelle Richtung zu lenken.

Deshalb ist es wichtig, Kinder vor den Risiken im Internet zu schützen und sie über mögliche Gefahren aufzuklären.

Zudem kann man spezielle Firewalls und Inhaltsblocker installieren, die die Kinder vor nicht altersgerechten Inhalten schützen können.

Auch die elterliche Kontrolle über ein gemeinsames E-Mail-Konto und eine verbesserte Sicherheitseinstellung können die Privatsphäre des Kindes zusätzlich schützen.

Mehr Informationen finden Sie unter:
https://www.cyberghostvpn.com

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Kassensystem mit zTSE (zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung)

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Dieses Thema ist wichtig für alle Unternehmen, die ein elektronisches Kassensystem nutzen. Alle Einzeldaten der Kasse müssen unveränderbar und maschinell auswertbar gespeichert werden. In diesem Jahr läuft die letzte Frist für Unternehmen aus, Ihre Kassensysteme entsprechend dafür aufzurüsten. Der Gesetzgeber will mit seinen Vorgaben für die Kassenführung verhindern, dass elektronische Kassensysteme manipuliert werden. Sei es durch manuelle Eingabe oder durch spezielle Programme.
Dafür wurde der § 146a Abs. 1 Satz 2 in die Abgabenordnung (AO) eingefügt.
Dieses Gesetz besagt, dass Unternehmen dazu verpflichtet sind, Ihre Kassensysteme mit einer zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung (zTSE) auszustatten.
Ende September 2022 endet die Frist zur Einrichtung einer zTSE.
Es drohen empfindliche Steuernachzahlungen bei Mängeln in der Kassenführung. Unternehmen, die ihre Daten nicht durch zTSE gesichert haben, drohen Bußgelder von bis zu 25.000€ .

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E-Rechnung in weiteren Bundesländern

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Seit dem 27.11.2020 ist die E-Rechnung Pflicht für Unternehmer, die Geschäfte mit öffentlichen Auftraggebern des Bundes machen. Seit diesem Zeitpunkt müssen alle E-Rechnungen in strukturierter Form ausgestellt, übermittelt und empfangen werden können.
Neben dem Bund haben auch Länder und Kommunen die Pflicht zur E-Rechnung eingeführt. Dazu gehören Bremen und seit Anfang 2022 auch die Bundesländer: Baden-Württemberg, Hamburg und das Saarland. Mecklenburg-Vorpommern will die Pflicht zur E-Rechnung 2023 und Hessen 2024 einführen.
Bereits jetzt müssen die Länder die E-Rechnung akzeptieren.
wichtig ist:
Rechnungen an die öffentliche Verwaltung der oben genannten Bundesländer müssen den EU-Richtlinien 2012/55 entsprechen. Die Vorgaben erfüllen die Standards von XRechnung und ZUGFeRD ab der Version 2.0.