Open Source wird neuer Standard in der öffentlichen IT-Beschaffung

von Annett

Überarbeitete EVB-IT schaffen Rechtssicherheit und fördern digitale Souveränität

Der IT-Planungsrat hat mehrere IT-Vertragsvorlagen überarbeitet, um den Behörden die rechtssichere Nutzung von Open-Source-Software zu ermöglichen. Künftig sollen bei neuen Softwareprojekten Open Source die erste Wahl sein und die Ergebnisse auf der Plattform OpenCoDE veröffentlicht werden. Anbieter sind verpflichtet, eine Übersicht über alle verwendeten Softwarebestandteile (SBOM) zu liefern, um mehr Transparenz und Sicherheit zu gewährleisten.
Die Änderungen beenden eine lange Phase der Unsicherheit, in der Open-Source-Anbieter oft benachteiligt waren. Behörden haben nun die Möglichkeit, gezielter zwischen Open-Source- und proprietärer Software zu wählen. Die neuen Regeln unterstützen die digitale Souveränität und fördern die gemeinsame Nutzung von Software zwischen Behörden. Zudem können durch Open Source langfristig Kosten gesenkt und Doppelentwicklungen vermieden werden.

Open Source in der Verwaltung wird zum Standard